Hamburg Oberbillwerder - der 105. Hamburger Stadtteil im Bezirk Bergedorf

Oberbillwerder wird als neuer, innovativer Stadtteil Hamburgs im Bezirk Bergedorf entwickelt und soll eine nachhaltige, urbane Umgebung mit modernen Wohn- und Arbeitsmöglichkeiten bieten. Das Projekt verfolgt das Konzept der "Active City", das auf Bewegung, Gesundheit und nachhaltige Mobilität setzt. Hier sind die wichtigsten Merkmale im Detail:

 

1. Flächen und Bebauung

  • Oberbillwerder umfasst eine Fläche von etwa 118 Hektar und wird der 105. Stadtteil Hamburgs.
  • Es sind rund 7.000 Wohnungen für etwa 15.000 Bewohner geplant.
  • Zudem werden bis zu 5.000 Arbeitsplätze geschaffen.
  • Die Architektur setzt auf eine Mischung aus mehrstöckigen Wohnhäusern, Reihenhäusern und grünen Dachflächen.

 

2. Nachhaltige Mobilität

  • Geplant ist ein autoarmes Quartier mit einem Fokus auf Fußgänger- und Radverkehr.
  • Innovative Mobilitätskonzepte wie Sharing-Angebote, Lastenräder und eine eng vernetzte Infrastruktur sollen den Individualverkehr minimieren.
  • Eine Direktanbindung an die S-Bahn-Linie S2/S21 soll eine schnelle Verbindung zur Hamburger Innenstadt ermöglichen.

 

3. Grüne Infrastruktur & Freizeitgestaltung

  • Ein Netz aus Wasserflächen, Parks und Grünzügen prägt den Stadtteil.
  • Es entstehen zahlreiche Sport- und Freizeitangebote, darunter Rad- und Laufstrecken, Spielplätze und multifunktionale Sportstätten.
  • Landwirtschaftliche Flächen und urbane Gärten sollen für eine nachhaltige Nahversorgung sorgen.
Karte-Oberbillwerder

4. Bildungs- und Kulturangebote

  • Oberbillwerder wird mit mehreren Kitas und Schulen ausgestattet.
  • Kreativräume, Veranstaltungsflächen und eine belebte Gastronomie- und Kulturszene sind vorgesehen.

 

5. Klimafreundliche Bauweise

  • Der Stadtteil soll weitgehend klimaneutral entwickelt werden.
  • Photovoltaikanlagen, nachhaltige Baumaterialien und ein modernes Energiemanagement sollen den CO₂-Ausstoß minimieren.

 

Aktueller Stand der Entwicklung

Das Projekt befindet sich derzeit in der Planungs- und Entwicklungsphase. Der Baubeginn wird voraussichtlich nicht vor 2027 erfolgen. Die gesamte Fertigstellung könnte sich über mehrere Jahrzehnte erstrecken.